Besuch aus Cherasco

Ein gutes halbes Jahr ist es her, dass die möckmühler Schüler und Schülerinnen in dem italienischen Städtchen Cherasco zu Besuch waren, dort Freundschaften knüpfen und  die italienische Kultur kennenlernen konnten. So war die Wiedersehensfreude groß, als nun ihrerseits die italienischen Kinder auf die Minute pünktlich am Dienstagabend vor den Pfingstferien in Möckmühl ankamen. Nachdem alle ihre Gastfamilien gefunden und man sich an Dargebotenem erfrischt und gestärkt  hatte, verbrachten die italienischen Austauschkinder den Abend mit ihren Gastfamilien.

Am nächsten Morgen stand ein gemeinsamer Ausflug nach Würzburg auf dem Programm, bei dem sowohl Zeit blieb, für eine ausgiebige Bootsfahrt auf dem Main, eine interessante Führung in der Festung Marienberg, als auch für Freizeit in der Stadt. Diese wurde von den Schülern, die in kleinen Gruppen mit ihren Austauschpartnern unterwegs waren, genutzt, um die Stadt und die kulinarischen Angebote zu erkunden oder kleine Mitbringsel zu erwerben.

Bevor die Italiener am Freitagmorgen die Heimreise antraten, hatten sie am Donnerstag die Gelegenheit, den  ganz normalen Unterricht bei uns kennenzulernen. Anschließend erkundeten sie wieder gemeinsam mit ihren Gastkindern die Altstadt Möckmühls anhand einer Stadtrally, bei der sich auch die einheimischen Schüler die ein oder andere Frage erknobeln mussten und neue Eindrücke von ihrer Stadt gesammelt haben.

Nachmittags fand die Schuldisco großen Zuspruch, die von der SMV der Verbundschule organisiert und durchgeführt wurde, und die durch ein buntes Programm Schüler und Schülerinnen der Unter- und Mittelstufe gleichermaßen begeisterte. Am Freitag dann fiel vielen der Abschied schwer und wir freuen uns bereits auf nächstes Schuljahr, wenn wir wieder die Reise nach Cherasco antreten dürfen.

Wie man das Lernen lernt

Am vergangenen Donnerstagabend erhielten interessierte Eltern der fünften und sechsten Klassen am Jagsttal-Schulverbund Möckmühl die Möglichkeit, sich genau über dieses Thema zu informieren. Auf Einladung des Schulsozialarbeiters Jörg Kagerbauer referierte Andreas Schnell vom LVB, Lernen e.V.   über das Dauerbrennerthema an Schulen schlechthin: Wie lerne ich richtig und nachhaltig?

In einem informativen und aktivierenden Vortrag zeigte er den zahlreichen Zuhörern, wie Lernen überhaupt funktioniert, welche unterschiedlichen Lerntypen es gibt und wie man „kommunikative Schieflagen“ beim Lernprozess zwischen Eltern, Lehrer und Schüler wieder ausgleichen kann.

Mit einem Zitat, das das Lernen mit Rudern vergleicht, machte Herr Schnell deutlich, dass Lernen ohne regelmäßige Wiederholung oder Auffrischung dazu führt, dass man in seinen Fortschritten wieder zurückgeworfen wird. Dabei sollen die erlernten Informationen vom Ultrakurzzeitgedächtnis bis ins Langzeitgedächtnis transportiert werden, wo sie dann allein durch Wiederholung wieder aktiviert und genutzt werden können. Geschieht dies nicht, sortiert das Gehirn die wenig gebrauchten und verknüpften Lerninhalte wieder aus. Um das zu verhindern, genügen bereits ein paar Minuten an Wiederholung in regelmäßigen Abständen. Wichtig ist auch eine Reizüberflutung direkt nach dem Lernen zu verhindern, da das Gehirn dann das erworbene Wissen durch neu gewonnene Eindrücke überlagert. Durch geschickte Übungen und kleine Selbstversuche konnten die Zuschauer immer wieder am eigenen Leib erfahren, wie sich das Gehirn beim Lernen verhält und welche Tücken es dabei geben kann. Im zweiten Teil der Präsentation ging es darum, die verschiedenen Lerntypen kennenzulernen. Jeder vereint verschiedene Lerntypen in sich, wobei meist einer davon dominiert und hauptsächlich zum Tragen kommt. Unterschieden werden dabei der logisch-abstrakte, der sicherheitsliebende und emotionale sowie der kreativ-chaotische Lerntyp. Für alle Lerner gibt es spezielle Übungen und Lernweisen, die ihren Bedürfnissen entsprechen und zum größtmöglichen Erfolg führen. Die aufmerksamen Eltern erhielten dabei viele Tipps zum Umgang mit den unterschiedlichen Lerntypen und fast alle konnten bei der humorvollen und karikativen Darstellung der verschiedenen Lerntypen die eigenen Kinder wiedererkennen.

Der kurzweilige Abend endete mit der Anregung, den eigenen Kindern nicht nur Lernzeit, sondern auch qualitative Familienzeit zu schenken und jedem mit dem richtigen Handwerkszeug die Chance zu geben, ein guter Lerner zu sein.

Schreibwerkstatt mit Angela Mohr am Jagsttal-Schulverbund

Auch in diesem Jahr hatten die achten Realschulklassen des Jagsttal-Schulverbundes erneut die Möglichkeit mit einer erfolgreichen Jugendbuchautorin zusammenzuarbeiten.

Der außergewöhnliche Schultag startete mit einer morgendlichen Begrüßung und einem kurzen Kennenlernen in der Mensa, wo sich Angela Mohr den interessierten Zuhörern vorstellte.

Im Anschluss daran erhielten einige der Schülerinnen und Schüler die einmalige Chance, sich gemeinsam mit einer professionellen Autorin an das Schreiben eigener Texte zu machen. Besonders in den Vordergrund wurde dabei die Entwicklung eigener Figuren und Charaktere gerückt, deren Schicksal und Lebensgeschichte in den Schülerarbeiten erzählt wurden.

Währenddessen ließen sich die anderen Teilnehmer der Schreibwerkstatt im Klassenverband durch eine Sammlung von verschiedenen Schreibanlässen zu eigenen Arbeiten inspirieren.

Die eindrucksvollen Ergebnisse dieses Tages konnten alle Schreibtalente dann am Abend bei der Autorenlesung im Turmzimmer der Volksbank Möckmühl vorstellen. Dabei zeigten die Schülerinnen und Schüler vielfältige und auch sehr persönliche Arbeiten, die die aufmerksamen Zuhörer erstaunten, belustigten oder zum Nachdenken anregten.

Zum Abschluss des gelungen Schreibworkshops rezitierte Frau Mohr noch einige Passagen aus ihrem aktuellen Werk „Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen“.

Unser besonderer Dank gilt dem Elternbeirat des Schulverbunds, Elke Menzel von der Buchhandlung Meissner und der Volksbank Möckmühl-Neuenstadt, die das Projekt jedes Jahr aufs Neue möglich machen. Natürlich möchten wir uns auch ganz herzlich bei Angela Mohr bedanken, die die diesjährige Schreibwerkstatt für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zu einem nachhaltigen Erlebnis ihrer Schulzeit gemacht hat.

Besuch aus Cherasco

 

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Runder Tisch der Schulen am Jagsttal-Schulverbund

 

„Wenn wir nicht zusammenarbeiten, werden wir für unsere Probleme keine Lösung finden.“ (Dalai Lama)

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