Southampton we come- die Englandfahrt des JSV im Jahr 2019

Auch dieses Jahr wieder fuhren 26 Neuntklässler mit Frau Lamp und Frau Müller für 9 Tage nach Southampton in Südengland, um dort bei Gastfamilien zu wohnen und Land und Leute kennenzulernen. Nach einer relativ ruhigen Fährtüberfahrt erreichte unsere Gruppe nach mehr als 16 Stunden Fahrt endlich Southampton, um dort erste Erfahrungen mit typisch englischen Gerichten wie Lasagne mit Pommes oder Würstchen und Bohnen zu machen. In den nächsten Tagen standen dann die unterschiedlichsten Aktivitäten auf dem Plan: eine Stadtführung durch Southampton, ein Besuch auf Nelsons Flagschiff in Portsmouth, ein Besuch im Sealife in Brighton, gefolgt vom Achterbahnfahren auf dem Pier, eine entsetzlich lange und entsetzlich anstrengende Wanderung entlang der Jurassic Coach, die Besichtigung von Stonehenge sowie der alten Hauptstand Englands, Winchester. Am Ende stand ein tränenreicher Abschied von den Gastfamilien, dem eine nicht endenwollende Fahrt durch Belgien folgte, bevor wir alle wohlbehalten am Freitagabend wieder in Möckmühl ankamen. Alle Beteiligten hatten eine Superzeit und sind sich einig: We love Britain!

Auf den Spuren der Radioaktivität

Gibt es überall um uns herum Radioaktivität? Ist diese gefährlich? Warum sind Bodenproben aus verschiedenen Teilen Deutschlands unterschiedlich stark radioaktiv?

Diesen und ähnlichen Fragen konnten Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen bei ihrer Exkursion ins Deutsche Museum in München nachgehen. Nachdem sich die Neuntklässler bei einer Führung durch die Abteilung über Energie des Deutschen Museums in die Thematik eingearbeitet hatten, schloss sich ein praktischer Teil an, bei dem die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe eines Geigerzählers verschiedene Objekte genauer unter die Lupe nehmen konnten.

Doch das war nur eines der Highlights der Exkkursion.

Das zweite Highlight war der Besuch des Technoramas (Swiss Science Center) in Winterthur. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler einen Tag lang nach Herzenslust mathematische Rätsel lösen, physikalische Experimente durchfüren oder sich von Shows und Vorführungen in die Welt der Hochspannung oder der Gase entführen lassen.

Abgerundet wurde diese mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Exkursion durch den Besuch der Innenstädte von München und Winterthur mit ihrer Vielzahl von Einkaufsmöglichkeiten und architektonisch eindrucksvollen Gebäuden.

Jugendbegegnung im Zeichen der Toleranz

„Ich habe ein ganzes Leben lang, schon in der Schule, gegen einen Geist der Enge und Unfreiheit, der Überheblichkeit und der mangelnden Ehrfurcht vor Anderen […] gekämpft […]“ – so schrieb Helmuth James von Moltke, der Urgroßneffe des Generalfeldmarschalls Helmuth Karl Bernhard von Moltke, in einem Brief vom 11. Oktober 1944 an seine Söhne.

Helmuth James von Moltke war einer der Initiatoren eines Netzwerkes im Widerstand gegen Hitler, das die Neuordnung Deutschlands innerhalb Europas für die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg plante. Er und Peter Yorck von Wartenburg sammelten mehr als 20 Freunde und Bekannte um sich, unter ihnen Konservative, Sozialisten, Gewerkschafter und Vertreter der christlichen Kirchen. Ihre Treffen fanden unter höchster Geheimhaltung unter anderem auf Gut Kreisau im ehemaligen Niederschlesien statt.

Eine Schülergruppe von JSV und JTG Möckmühl nahm vom 7. bis 11. Oktober 2019 – 75 Jahre nach der Entstehung des Briefes – an einer Jugendbegegnung auf dem ehemaligen Gut der Familie von Moltke in Krzyżowa (ehemals Kreisau) in Polen teil. Diese Begegnung fand auf Anregung der in Möckmühl lebenden Maria von Moltke, einer Verwandten Helmuth James von Moltkes, statt.

Ganz im Sinne von Helmuth James von Moltke, der sich für Offenheit und Toleranz einsetzte, bietet die Stiftung Kreisau für europäische Verständigung, ins Leben gerufen von Helmuth James‘ Ehefrau Freya von Moltke, in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk Jugendbegegnungen in Krzyżowa an. Finanzielle Unterstützung erfuhr die Möckmühler Gruppe durch durch die Stadt Möckmühl und durch den Kiwanis Club Möckmühl, der das Wohl der Gemeinschaft im Blick hat und internationale Freundschaften fördert. Diese Ziele spiegelten sich auch im Programm der Jugendbegegnungswoche wider. Es ging darum, sich gegenseitig kennenzulernen, sprachliche Barrieren zu überwinden und von Kultur und Geschichte des jeweils anderen Landes zu erfahren. Zu diesem Zweck fand gemeinsames historisches Lernen in Ausstellungen auf dem Stiftungsgelände in Krzyżowa, in der Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Groß-Rosen und in Workshops zur deutsch-polnischen Geschichte statt. Ein Besuch in Wrocɫaw (ehemals Breslau) sowie ein Sport- und Konzertabend rundeten das Programm ab.

Für Helmuth James von Moltke und die anderen Mitglieder des Netzwerkes wäre diese Freiheit im Austausch und in der Zusammenarbeit mit anderen unmöglich gewesen. Die Unterdrückung im NS-System fasste Helmuth James von Moltke mit folgenden Worten zusammen: „Wir wurden verfolgt, weil wir gemeinsam gedacht haben.“

Der Sicherheitsdienst im NS-Staat gab dem Netzwerk, das enge Kontakte zur Gruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg hatte, den Namen „Kreisauer Kreis“, um Bedeutung und Größe des Netzwerks öffentlichkeitswirksam zu verschleiern.

Die Treffen in Kreisau waren für den nationalsozialistischen Staat Hochverrat. Helmuth James von Moltke und andere Mitglieder des Netzwerks bezahlten für ihren Einsatz gegen Intoleranz mit ihrem Leben. Der Brief, den Helmuth James von Moltke am 11. Oktober 1944 an seine Söhne schrieb, war ein Abschiedsbrief. Er wurde am 23. Januar 1945 hingerichtet.

Auf den Spuren der Radioaktivität

 

Gibt es überall um uns herum Radioaktivität? Ist diese gefährlich? Warum sind Bodenproben aus verschiedenen Teilen Deutschlands unterschiedlich stark radioaktiv?

Diesen und ähnlichen Fragen konnten Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen bei ihrer Exkursion ins Deutsche Museum in München nachgehen.

Southampton we come- die Englandfahrt des JSV im Jahr 2019

 

Auch dieses Jahr wieder fuhren 26 Neuntklässler mit Frau Lamp und Frau Müller für 9 Tage nach Southampton in Südengland, um dort bei Gastfamilien zu wohnen und Land und Leute kennenzulernen. Nach einer relativ ruhigen Fährtüberfahrt erreichte unsere Gruppe nach mehr als 16 Stunden Fahrt endlich Southampton, um dort erste Erfahrungen mit typisch englischen Gerichten wie Lasagne mit Pommes oder Würstchen und Bohnen zu machen.

Jugendbegegnung im Zeichen der Toleranz

 

„Ich habe ein ganzes Leben lang, schon in der Schule, gegen einen Geist der Enge und Unfreiheit, der Überheblichkeit und der mangelnden Ehrfurcht vor Anderen […] gekämpft […]“ – so schrieb Helmuth James von Moltke, der Urgroßneffe des Generalfeldmarschalls Helmuth Karl Bernhard von Moltke, in einem Brief vom 11. Oktober 1944 an seine Söhne.